Die Briten behindern ihre weltoffene Jugend

Die Briten behindern ihre weltoffene Jugend

Der Abschied der Briten aus der EU traf viele unvorbereitet und führte zu teils heftiger Kritik in den europäischen Medien. Eine deutsche Zeitung beschreibt den Brexit als eine Entscheidung der Älteren, welche die weltoffene britische Jugend behindert.

Was den Briten durch den Brexit vorenthalten sein wird

Bislang profitierten die Einwohner Großbritanniens von fehlenden Grenzen, welche die mühelose Arbeitssuche oder ein Studium in ganz Europa erlaubten. Der grenzüberschreitende Handel schuf ihnen ein gewisses Maß an Wohlstand, zudem gaben die niedrigen Arbeitslosenquoten den Menschen im Vereinigten Königreich bisher selten da gewesene Aufstiegschancen. Die Großväter legten einst den Grundstein für ein einiges Europa, von welchem deren Nachfahren mehr profitierten als sonst eine Generation in der britischen Geschichte.

Die älteren Briten haben sich für nationale Souveränität entschieden

Diese Generation hat sich nach Ansicht der Medien gegen ihre Jugend entschieden, denn die sei weltoffen und nicht an einem Alleingang Großbritanniens interessiert. Es sind die Anhänger von Nigel Farage und dessen UK Independence Party UKIP, die aus Angst um die Zukunft für die nationale Eigenständigkeit votierten. Ihre weltoffene Jugend hat nun kein Recht mehr auf Arbeit und Leben in den anderen 27 EU-Ländern, zudem werden ihr Auslandserfahrungen, Chancen sowie internationale Freundschaften und Ehen verwehrt. Was ihnen bleibt, sind die von den Älteren angehäuften Schulden zu tilgen und ihre Möglichkeiten im Inland wahrzunehmen.

Die jüngeren Briten sollen gegen ihre Eltern rebellieren

Sie sollen mit auf die Zukunft ausgerichteten Ideen einen Aufstand gegen die rückwärts tendierenden Ideale der Älteren wagen und den Populisten Einhalt gebieten. Wenn sich die britische Jugend nicht zeitnah mit ihren Eltern auseinandersetzt, so die Frankfurter Allgemeine, wird ihre Welt von Eintönigkeit, Chancenlosigkeit und zunehmender Enge geprägt sein. Sie sollten die Brexit-Entscheidung der älteren Briten rückgängig machen und mit konstruktiver Kritik die EU von innen erneuern. Auch hier gelte es, mit den Fehlern der Älteren aufzuräumen und mehr Transparenz bei weniger Bürokratie herzustellen.

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