Wie Anlegerfehler den sorgenfreien Ruhestand gefährden

Wie Anlegerfehler den sorgenfreien Ruhestand gefährden

Wer im Alter genug Geld zur Verfügung haben möchte, muss auch auf Aktien setzen. Allerdings ist die Skepsis deutscher Sparer gegenüber dieser Anlageklasse groß. Dabei würde es helfen, einfach nur die größten Anlegerfehler zu vermeiden.

Die Deutschen sparen zwar viel, aber sie legen ihr Geld nicht optimal an. Das verdeutlicht eine Studie des Deutschen Aktieninstituts, wonach die Menschen in anderen Ländern viel stärker auf die Aktie als Vorsorgeinstrument vertrauen. „Da Aktien langfristig im Schnitt höhere Renditen abwerfen als Zinsanlagen, sind sie ein Muss in jedem Portfolio“, erklärt Finanzplaner Thomas Vollkommer aus Berlin. „Entscheidend ist deshalb, diese Skepsis abzubauen. Und das geht am besten, indem Anleger die wichtigsten Fehler kennen und sie vermeiden.“

Dazu gehört, keinen hohen Renditeversprechungen oder heißen Aktientipps zu folgen. Schließlich bergen solche Anlagen stets entsprechend hohe Risiken. Auch verhalten sich viele Anleger prozyklisch. Das heißt, sie kaufen Aktien, wenn der Markt gut gelaufen ist und verkaufen, wenn er fast den Boden erreicht hat. „Besser ist es, der Börsenregel – Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen – zu folgen“, sagt der vom FPSB Deutschland zertifizierte CERTIFIED FINANCIAL PLANNER®-Professional Thomas Vollkommer. Damit eng zusammen hängt auch, dass Anleger nicht zu viel handeln sollten, da dies lediglich hohe Kosten, aber keine besseren Anlageergebnisse mit sich bringt. Stattdessen sollte das Aktiensparen langfristig ausgerichtet sein. „Das ist eher ein Marathon und weniger ein Sprint“, so der CFP®-Professional.

Außerdem sollten Anleger auf die Produktgebühren achten, da hohe Kosten direkt zu Lasten der Rendite gehen, und das Portfolio breit diversifizieren, also weltweit und über verschiedene Anlageklassen hinweg streuen. Ferner gilt es frühzeitig mit der Altersvorsorge zu beginnen. Wer nur zehn bis 15 Jahre ungenutzt verstreichen lässt, muss schon doppelt so viel pro Monat zurücklegen. Damit bleibt weniger zum Leben. Und es gilt, das Portfolio laufend zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen, da sich sowohl das private wie auch das Kapitalmarktumfeld kontinuierlich verändert.

Wer das berücksichtigt, kann viel Freude an seiner Aktienanlage haben und hat eine sehr viel bessere Chance, seinen Ruhestand sorgenfrei zu genießen. Wer nur auf Zinsanlagen setzt, muss dagegen den Einfluss der Inflation auf den realen Ertrag, also Rendite abzüglich Teuerungsrate, berücksichtigen.

Wieviel Geld das kosten kann, zeigt ein Beispiel: Ein Betrag von 2.000 Euro, der unverzinst zur Seite gelegt wird, verliert bei einer jährlichen Teuerungsrate von zwei Prozent in 20 Jahren rund ein Drittel an Kaufkraft.

Es zahlt sich also aus, Anlegerfehler zu vermeiden. Allerdings braucht es dafür ein hohes Maß an Disziplin und viel Finanzwissen. Deshalb ist die Unterstützung durch einen CFP®-Professional wichtig. Diese Experten erarbeiten einen langfristigen, individuell zugeschnittenen Finanzplan und helfen, solche Fehler zu vermeiden. Eine bessere Finanzbildung als Instrument eines wirksamen Verbraucherschutzes und der Nutzen der Finanzplanung sind auch Gegenstand des zweiten World Financial Planning Day. Der Aktionstag wurde im Vorjahr vom internationalen Dachverband der CFP®-Professionals  ins Leben gerufen und wird nun aufgrund des großen Erfolgs wiederholt.

Den Medienlärm ausschalten

Den Medienlärm ausschalten

Anleger fühlen sich von dem nicht abreißenden Strom an Nachrichten über die Märkte schnell überwältigt. Eine derartige Flut an Daten und Schlagzeilen, die mit Folgen für Ihre finanzielle Lage drohen, kann selbst bei den erfahrensten Anlegern starke emotionsgesteuerte Reaktionen auslösen. Anhand von Schlagzeilen aus dem „verlorenen Jahrzehnt“ lassen sich verschiedene Phasen veranschaulichen, die Marktteilnehmer dazu bewogen haben könnten, ihren Investmentansatz zu überdenken.

  • Mai 1999:                Der Dow Jones Industrial Average schließt erstmals über 11.000  Punkten
  • März 2000:              Nasdaq Stock Exchange Index klettert auf ein Allzeithoch  von  5.048 Punkten
  • April 2000:               In weniger als einem Monat knapp eine Billionen Dollar an  Aktienwerten verpufft
  • Oktober 2002:        Nasdaq auf Baisse-Tief bei 1.114 Punkten
  • September 2005:   Immobilienpreise verzeichnen Rekordanstieg
  • September 2008:   Lehman stellt Insolvenzantrag, Merrill wird verkauft

Wenn man mit kurzfristigem Medienlärm konfrontiert wird, ist es schnell möglich, die potenziellen Vorteile eines langfristigen Investments aus den Augen zu verlieren.

Wenngleich diese Ereignisse inzwischen mindestens ein Jahrzehnt in der Vergangenheit liegen, können Anleger auch heutzutage noch wichtige Lehren daraus ziehen. Für viele sind solche Schlagzeilen vielleicht mit Euphorie oder Verzweiflung verbunden. Jedoch sollte in Erinnerung gerufen werden, dass die Märkte volatil sein können und anerkennen, dass Nichtstun sich in solchen Momenten lähmend anfühlen kann. Trotz der Marktschwankungen ist letztlich festzuhalten, dass ein im Mai 1999 getätigtes hypothetisches Investment von € 10.000 in Aktien aus weltweit entwickelten Märkten, inzwischen einen Wert von € 21.000 hätte.

Wenn man mit kurzfristigem Medienlärm konfrontiert wird, ist es schnell möglich, die potenziellen Vorteile eines langfristigen Investments aus den Augen zu verlieren. Auch wenn sich die Zukunft nicht aus einer Kristallkugel lesen lässt, kann ein langfristiger Investmentansatz darin unterstützen, die Marktvolatilität mit anderen Augen zu betrachten und über die Schlagzeilen hinweg zu sehen.

EIN VERLÄSSLICHER BERATER IST GOLD WERT

Um sich in ungewissen Zeiten nicht von Emotionen leiten zu lassen, ist eine angemessene Assetallokation vonnöten, die der Risikobereitschaft des Anlegers entspricht. Zudem sollte immer im Hinterkopf behalten werden, wären Renditen garantiert, dann würde man keine Risikoprämien erwarten. Ein Portfolio aufzubauen, mit dem sich die Anleger wohlfühlen, zu verstehen, dass Ungewissheit beim Investieren dazugehört, und an einem Investmentplan festzuhalten, kann letztlich zu einer besseren Investmenterfahrung führen.

Wie so oft im Leben, können wir alle von der Unterstützung anderer profitieren, um unsere Ziele zu erreichen. Die weltbesten Athleten arbeiten eng mit Trainern zusammen, um ihre Siegeschancen zu steigern, und viele beruflich erfolgreiche Menschen verlassen sich auf die Unterstützung durch einen Mentor oder Karriere- Coach, der ihnen hilft, die Hürden in ihrer Laufbahn aus dem Weg zu räumen. Warum? Sie alle wissen, dass die Erfahrenheit eines Profis, kombiniert mit der Disziplin, auch in schwierigen Zeiten durchzuhalten, den richtigen Weg weisen kann. Für einen Anleger kann der richtige Finanzberater diese wichtige Rolle übernehmen. Ein Finanzberater bietet Ihnen Fachwissen, Durchblick und Unterstützung, damit Sie Ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren und einen kühlen Kopf bewahren können, wenn es darauf ankommt. Eine aktuelle Studie von Dimensional Fund Advisors kam zu dem Ergebnis, dass Anleger, neben den Fortschritten in Richtung ihrer Anlageziele, auch großen Wert auf das Gefühl von Sicherheit legen, das ihnen die Beziehung zu einem Finanzberater bietet.

Eine starke Beziehung zu einem Berater kann Ihnen dabei helfen, auf die Marktschwankungen besser vorbereitet zu sein. Das ist der Mehrwert von Disziplin, Weitsicht und Gelassenheit. Das ist der Beitrag, den der richtige Finanzberater leisten kann.

Geldanlage in ETFs – nicht immer eine Erfolgsgarantie

Geldanlage in ETFs – nicht immer eine Erfolgsgarantie

ETFs – börsengehandelte Indexfonds – haben in den letzten Jahren eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben. Weltweit soll das verwaltete ETF-Vermögen bereits jenseits der vier Billionen Dollar liegen. Ein Ende des Booms ist nicht abzusehen. Obwohl die börsengehandelten Indexfonds viele Vorteile besitzen – aber oft werden nicht die Ergebnisse erzielt, die sich Anleger erhoffen. Grund dafür sind typische Anlegerfehler.

Eigentlich setzen ETFs wissenschaftliche Erkenntnisse zum „richtigen“ Investieren nahezu idealtypisch um. Danach ist es ein vergebliches Unterfangen, „besser als der Markt“ sein zu wollen, indem man nach den günstigsten Ein- und Ausstiegszeitpunkten sucht oder auf vermeintlich aussichtsreiche Papiere setzt. Die beste Strategie besteht darin, Risiken breit zu streuen, den „Markt als Ganzes“ zu kaufen und damit eine marktkonforme Rendite zu erzielen. Mehr zu Geldanlage und Anlagestrategien erfahren Sie hier: link: https://www.berliner-vermoegenskontor.de/philosophie.

ETF-Investment – gut in der Theorie, mäßig in der Praxis

ETFs machen das relativ einfach möglich, weil sie sich darauf beschränken, in ihrem Portfolio einen Index möglichst exakt nachzubilden. Sie investieren passiv. Der ETF kann sich dadurch nicht wesentlich besser entwickeln als sein Bezugsindex aber auch nicht schlechter. Das gilt zumindest für klassisch konstruierte ETFs. Es gibt inzwischen etliche ETF-Varianten, die mit abgewandelten Indizes, Index-Ausschnitten oder Hebel-Effekten arbeiten. Solche „Smart-Beta“-ETFs haben ein spekulatives Element.

Lässt man diese „Spezial-ETFs“ außen vor, sollte beim ETF-Investment wenig schiefgehen. Tut es aber augenscheinlich doch, denn Untersuchungen zeigen, dass ETF-Anleger oft weniger erfolgreich sind als mit anderen Fonds. So erzielten ETF-Anleger in den USA im Zeitraum 2005 bis 2017 eine jährliche Rendite von 5,5 Prozent, bei aktiven Fonds waren es 7,2 Prozent und bei „normalen“ Indexfonds sogar 8,4 Prozent. Letztere investieren ähnlich wie ETFs, werden aber nicht an der Börse gehandelt, sondern direkt bei der Investmentgesellschaft erworben oder zurückgeben.

Fehlende Geduld und falsche Auswahl

Woran liegt die mäßige ETF-Performance? Vor allem Anlegerfehler lassen ETF-Portfolios vergleichsweise schlecht abschneiden. Ein wesentliches Manko ist die fehlende Geduld. Viele Anleger können ihre ETFs nicht liegen lassen, sondern handeln damit. Das produziert (unnötige) Kosten, die zu Lasten der Rendite gehen. Die Börsenhandelsfähigkeit wirkt fast als Anreiz. Eine andere Ursache ist die falsche ETF-Auswahl. Häufig wird doch auf ETFs mit „spekulativem Touch“ gesetzt oder man sucht sich ETFs aus, die keine optimale Marktbreite bieten.

Das Fazit lautet daher: es liegt nicht am ETF-Grundprinzip oder an der Konstruktion, das Anlegerverhalten macht in vielen Fällen einen guten Teil des Anlageerfolgs zunichte. Mit einem professionellen und unabhängigen Experten für Indexfonds an der Seite ließe sich das vermeiden.

Investieren auf wissenschaftlicher Basis

Investieren auf wissenschaftlicher Basis

Anleger investieren häufig aufgrund vermeintlicher Geheimtipps und Ratschläge von Börsengurus. Diese versprechen überdurchschnittliche Rendite-Chancen durch das Spekulieren mit bestimmten Titeln und günstigen Ein- oder Ausstiegszeitpunkten. Nicht selten erleben Investoren dabei bittere Enttäuschungen. Wissenschaftliches Investieren wäre die bessere Strategie gewesen.

Seit Jahrzehnten liefert die moderne Finanztheorie das Grundgerüst für Investitionen an den Finanzmärkten. Die Erkenntnisse sind dabei in gewisser Weise ernüchternd. Eine Basisaussage hat der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Eugene F. Fama formuliert. Er stellt in seiner berühmten Effizienzmarkt-These fest, dass es bei funktionierenden Märkten auf Dauer nicht möglich ist, den Markt zu schlagen.

In den Markt investieren, nicht spekulieren

Jeder Versuch in diese Richtung muss letztlich scheitern und bewirkt Kosten, denen kein entsprechender Ertrag gegenüber steht. Die überlegene Strategie ist, den Markt zu kaufen und damit der Marktentwicklung zu folgen. Den Markt kaufen heißt, verschiedene Wertpapiere zu mischen, die ein repräsentatives Abbild des Marktes darstellen. Ein solches Portfolio kann sich nie besser als der Markt entwickeln, aber auch nicht schlechter.

Indexfonds – auch Exchange Traded Funds oder ETF genannt – setzen diesen Grundgedanken um. Beim Investieren in den Markt spielen Ein- und Ausstiegszeitpunkte nur eine untergeordnete Rolle. Viel wichtiger ist das langfristige Durchhalten. Es geht um nachhaltige Erträge, nicht um Spekulieren.

Risiken streuen, nicht auf Einzelwerte setzen 

Die Finanztheorie rät auch davon ab, in Einzelwerte zu investieren. Die Mischung ist immer besser. Dies hat bereits der amerikanische Ökonom Harry Markowitz in seiner Portfolio-Theorie nachgewiesen. Er konnte zeigen, dass Risikodiversifikation ein grundsätzlicher Vorteil ist: entweder lässt sich dadurch bei gleichbleibendem Ertrag das Risiko reduzieren oder bei gleichbleibendem Risiko der Ertrag erhöhen. In beiden Fällen stellt sich der Investor besser. Die Portfolio-Theorie bildete in der Folge den Ausgangspunkt für ein heute allgemein akzeptiertes Bewertungsmodell für Finanztitel, das sogenannte Capital-Asset-Pricing-Model (CAPM).

Es ist bei funktionierenden Märkten auf Dauer nicht möglich, den Markt zu schlagen.

Der Aktienwert wird dabei durch die Abhängigkeit vom Marktrisiko – den sogenannten Beta-Faktor – und die Marktrendite bestimmt. Der Markt entlohnt dabei nur das Risiko, das nicht durch Streuung wegdiversifiziert werden kann. Auch nach dem CAPM ist es zielführend, in den Markt zu investieren und nicht auf Einzeltitel zu spekulieren.

Value Investing und Small Cap-Strategien sinnvoll

Das CAPM wurde später im Rahmen des sogenannten Drei-Faktoren-Modells noch verfeinert. Danach spielt beim Aktienwert nicht nur das Verhältnis zur Marktrendite, sondern auch das Ausmaß der Marktkapitalisierung und das Kurs-Buchwert-Verhältnis eine Rolle. Small und Mid Caps sowie unterbewertete Titel bieten die Chance für marktkonforme höhere Renditen, aber auch ein höheres Risiko. Gezielte Investments in solche Aktien können sich lohnen.

Kunst, die neue Anlageklasse

Kunst, die neue Anlageklasse

In einer Zeit, in der viel Geld im Umlauf ist, dass nach lohnenden Investments sucht, und herkömmliche Anlageformen kaum noch nennenswerte Renditen bieten, sind Alternativen besonders gefragt. Manche fokussieren sich dabei auf die Kunst. Der Kunstmarkt ist gerade dabei, heiß zu laufen.

Wer glaubt, beim Erwerb von Kunst gehe es vor allem um Genuss und Freude an menschlichem Können, der irrt. In vielen Fällen stehen rein kommerzielle Interessen im Vordergrund. Die wenigsten Kunstbesitzer sind wirklich in der Lage, Güte und Wert ihrer Kunstwerke wirklich realistisch einzuschätzen. Das ist nicht zuletzt mit ein Grund dafür, warum Meisterwerke inzwischen fantastische Millionensummen erzielen und auch manches Werk von eher zweifelhaftem Wert den Besitzer wechselt, mit denen man auch gut Immobilien erwerben könnte.

Kunstmarkt – Symptome einer Blasenbildung

Der Kunstmarkt zeigt zumindest teilweise echte Symptome einer Blasenbildung. Der Kunsthandel hat dabei längst sein Nischendasein als ein Markt für Liebhaber verlassen. Am weltweiten Kunstmarkt werden schätzungsweise jährlich rund 51 Milliarden Euro umgesetzt. Kunst hat damit das Potential, sich zu einer Anlageklasse eigener Art zu entwickeln.

Genaue Zahlen gibt es allerdings nicht, der Handel am Kunstmarkt findet dezentral an vielen Plätzen auf der Welt statt und ist ziemlich unübersichtlich. Anders als auf vielen anderen Märkten lässt sich Kunst als Handelsgut kaum standardisieren. Das erschwert Preisvergleiche erheblich.

Hinzu kommt, dass der Wert von Kunst starken Modeströmungen unterworfen ist. Es gibt regelrechte Hypes um bestimmte Künstler, die fast ebenso schnell auch wieder in Vergessenheit geraten.  Wertsteigerung ist bei Kunstwerken keineswegs garantiert. Und Spitzenpreise wie bei Picassos Werk „Les femmes d’Alger“, das bei Christie’s in New York im Mai 180 Millionen Dollar erzielte, erreichen die wenigsten Stücke.

Um sich am Kunstmarkt zurecht zu finden, ist auf jeden Fall kompetente Beratung gefragt.

Wer ein Kunstwerk erwirbt, kann daher keineswegs automatisch einen Wertzuwachs erwarten. Sonstige Erträge wirft das Objekt in der Regel nicht ab und so bleibt bei einem Investment in Kunst vor allem die Hoffnung.

Unabhängige Beratung notwendig 

Um sich am Kunstmarkt zurecht zu finden, ist auf jeden Fall kompetente Beratung gefragt. Es gibt inzwischen nicht wenige Kunstberater, die bei Kunst-Investments ihre Unterstützung anbieten. Wie in anderen Beratungsfeldern auch, stellt Unabhängigkeit dabei ein wichtiges Auswahlkriterium dar.

Längst nicht jeder Kunstberater ist nur gegen Honorar für seinen Klienten tätig, einige profitieren auch über Provisionen vom Handel am Kunstmarkt selbst. Dies führt zwangsläufig zu Interessenkonflikten. Ein markantes Beispiel dafür ist der Fall des Kunstberaters Helge Achenbach, der viele Prominente bei Kunstmarkt-Investments beraten hat und inzwischen wegen Betruges zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt wurde.

Ein auf „Beweise gestützter“ Ansatz weist den Weg zu nachhaltigen Investments

Ein auf „Beweise gestützter“ Ansatz weist den Weg zu nachhaltigen Investments

Viele Investitionsentscheidungen erfordern Kompromisse. Nicht zu investieren, zum Beispiel, beinhaltet das Risiko, dass der reale Vermögenswert durch Inflation gemindert wird; während Investments ein jeweils unterschiedlich hohes Marktrisiko beinhalten. Anleger, für die es wichtig ist, nachhaltige Entscheidungen zu treffen, kann zusätzlich ein Widerspruch zwischen Investmentanforderungen und ihren persönlichen Prinzipen bestehen. (mehr …)

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