Jetzt Rohstoffe kaufen

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Goldman Sachs rät Anlegern, jetzt verstärkt in Rohstoffe zu investieren. Wegen der Energiekrise und Materialknappheit rechnen die Analysten mit weiter steigenden Preisen.

Wegen der hohen Inflationsraten stehen Sachwerte bei Anlegern zur Zeit hoch im Kurs. Falls Sie sich ebenfalls Sorgen machen, dass Ihr Vermögen durch die hohe Inflation an Wert verliert, wird Sie die aktuelle Studie aus dem Hause Goldman Sachs interessieren. Die Analysten der US-amerikanischen Investmentbank empfehlen, bei anstehenden Anlageentscheidungen den Fokus auf Rohstoffe zu lenken. Solche Investments sind nach ihrer Einschätzung zum Ausgleich der Inflation sinnvoll.

Argumente der Goldman Sachs Experten:

  • Weil die Energiekrise und Materialknappheit länger anhalten wird, gehen die Goldman Sachs Analysten  davon aus, dass die Preise für Rohstoffe in naher Zukunft weiter steigen werden.
  • Insbesondere Öl wird in schwierigen Zeiten als Notrohstoff eingestuft.
  • Rücksetzer bei den Kursen im Ölsektor schätzt Goldman Sachs unter den aktuellen Bedingungen für langfristig orientierte Investoren als günstige Gelegenheit zum Einstieg ein.

Angst vor Kurseinbrüchen

Die Angst vor fallenden Kursen beherrscht zur Zeit viele Anleger. Wegen der zu erwartenden Anhebung der Zinsen ist diese Sorge durchaus berechtigt und wird auch von Goldman Sachs geteilt. Das Makroumfeld bliebe sehr herausfordernd, heißt es in der jüngst veröffentlichten Analyse. Gute Chancen für Investoren sehen die Analysten jedoch im Bereich der Rohstoffe. Nach ihrer Einschätzung sind diese größer als die Risiken einer Rezession. Auf Sicht von zwölf Monaten schätzt Goldman Sachs die Rezessionsgefahr außerhalb Europas als relativ niedrig ein. Kommt die Wirtschaft trotz steigender Zinsen nicht zum Stocken, ist  der weltweite Bedarf an Energie und Material zur Zeit kaum zu decken. Das wird die Rohstoffpreise treiben.

Citygroup geht von fallenden Rohstoffpreisen aus

Die optimistische Einschätzung der Entwicklung der Rohstoffpreise von Goldman Sachs wird jedoch nicht von allen Fachleuten geteilt. Beispielsweise geht der Finanzdienstleister Citygroup davon aus, dass die Preise für Öl zum Jahreswechsel 2022/2023 bei etwa 65 US-Dollar liegen könnten.

Zum Vergleich: Im Juni 2021 kostete ein Barrel Öl der Sorte Brent 124 US-Dollar. Für dieses Rekordhoch waren der Krieg gegen die Ukraine und unterbrochene Lieferketten verantwortlich. Gegenwärtig liegt der Ölpreis bei etwa 90 US-Dollar, unter anderem, weil die Nachfrage aus China geringer wurde.

Wie diese unterschiedlichen Analysten-Vorhersagen eindruckvoll zeigen, lassen sich Rohstoffpreise wie auch Finanzmärkte kurzfristig nicht vorhersagen. Daher können Rohstoffe nur Teil einer langfristigen diversifizierten und wissenschaftlich-belegten Anlagestrategie sein.

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