Währungskrieg und Negativzinsen

Immer mehr Zentralbanken senken ihre Leitzinsen, bei einigen führt der Trend zu Negativzinsen. Als Grund wird oft Deflationsangst angeführt, doch sind eher Wirtschaftsinteressen die wahren Motive. Die lockere Geldpolitik führt unweigerlich zum Währungskrieg.

Global niedrige Zinsen

Der Trend zu niedrigen Zinsen ist seit einem Jahr erkennbar, seitdem lockerten gut 20 Zentralbanken ihre Geldpolitik. Neben der EZB sind die Zentralbanken von China, Australien, Indien und der Türkei auf dem Weg zu Negativzinsen. Schweden und die Schweiz präsentieren seit Kurzem sogar negative Leitzinsen, weitere Länder werden folgen.

Für die umstrittenen Maßnahmen geben die Zentralbanker eine an den Haaren herbeigezogene Begründung: die Angst vor der Deflation. Sie argumentieren mit einem Szenario sinkender Preise und Löhne, welches zu fallender Produktivität und zu vermehrter Arbeitslosigkeit führen könnte. Doch sind die Befürchtungen weit von der Realität entfernt, in Wahrheit geht es um die gezielte Schwächung von Währungen. Die Vorgehensweise soll die Exporte nationaler Produkte anfeuern und kommt einem Währungskrieg gleich.

Negativzinsen als Auslöser einer neuen Finanzkrise?

Der Währungskrieg schafft einigen Staaten kurzfristig Vorteile, doch sind die meisten Exporteure abhängig von Rohstoffimporten und müssen diese Güter mit geschwächter Währung teurer bezahlen. In der Folge sinken die Gewinne und die Wirtschaftslage ist unter schlechteren Voraussetzungen so düster wie zuvor. Der Währungskrieg macht also aus dieser Sicht keinen Sinn, er birgt vielmehr beträchtliche Risiken für beteiligte Nationen.

Gefahr für die Altersvorsorge

Deutschland wurde ohne es zu wollen in den aktuellen Währungskrieg der Europäischen Zentralbank eingebunden, im Ergebnis gefährden Negativzinsen jetzt die bundesdeutsche Altersvorsorge. Die Beiträge zur Lebensversicherung müssen an den Kapitalmärkten lukrative Renditen erwirtschaften, damit die Garantiezinsen ausgezahlt werden können. Negativzinsen oder Erträge nahe null machen dieses Ansinnen unmöglich, in der Folge müssen unzählige Sparer um ihren Ruhestand bangen. Ob Währungskrieg und Negativzinsen wirklich zu einer neuen Krise an den Kapitalmärkten führen, gehört derzeit ins Reich der Spekulationen. Die Verbraucher sind allerdings in jedem Fall von den Auswirkungen belastet.

Kapitalmärkte und Wohlstand

Kapitalmärkte und Wohlstand sind aus der Sicht der Kapitalanlagegesellschaft Dimensional sehr eng miteinander verbunden. Daher entwickelt die Gesellschaft Portfolios auf der Basis wissenschaftlicher Auswertung und lässt sich von den über Jahrzehnte zusammengetragenen Ergebnissen der Forschung leiten.

Kapitalmärkte generieren Wohlstand

Bei genauerer Betrachtung der Finanzmärkte wird deutlich, dass sie weltweit Investoren allein schon für die Bereitstellung von Anlagekapital belohnen. Der Hintergrund dazu: Unternehmen stehen im Wettbewerb um dieses Kapital, während die Mehrzahl der Anleger um die attraktivsten Erträge wetteifert. Kapitalmärkte sind Schauplätze des kontinuierlichen Wettbewerbs, Marktteilnehmer werden durch ständig in Bewegung stehende Wertpapier-Kurse über diesen Kampf informiert.

Umstände, unter denen der Wohlstand ausbleibt

Die modernen Kapitalmärkte des 21. Jahrhunderts lassen keine traditionellen Investmentansätze mehr zu. Diese stützen sich oft auf vermeintlich treffende Prognosen, mit denen die Anwender besser als der Marktdurchschnitt abschneiden wollen. Die nur zufällig und selten zutreffenden Vorhersagen lassen Fondsmanager zur unpassenden Zeit die verkehrten Papiere erwerben. Im Ergebnis verpassen sie die eigentlich lukrativen Renditen, die Märkte bei richtiger Vorgehensweise offerieren würden. Spekulationen sind an modernen Finanzmärkten nicht nur sinnlos, sondern führen oft zu empfindlichen Verlusten. Die Kapitalmärkte zeigen stets faire Wertpapierpreise, gravierende Unterschiede beim Ertrag sind nicht selten der Portfoliostruktur geschuldet.

Dimensional sorgt für lukrative Renditen

Anleger können nur dann besser als der Marktdurchschnitt abschneiden, wenn sie Kosten und Risiken nicht gegen die Rendite aufrechnen. Dimensional nutzt die moderne Finanzmarktforschung zur Identifizierung der ausschlaggebenden Kräfte bei Investmenterträgen, gleichzeitig verfügt die Gesellschaft über ausreichende Erfahrungswerte, um diese Kräfte im Sinne der Anleger einzusetzen. Mit den von der Gesellschaft bereitgestellten Instrumenten erreichen Investoren ihre Anlageziele zielsicher, kostengünstig und risikoarm.

Innovative Vorgehensweisen

Kapitalmärkte bieten Wohlstand für richtig investierte Anleger, Dimensional hält die dazu benötigten Werkzeuge bereit. Allerdings vertreibt die KAG ihre Fonds nicht direkt an Privatanleger, sondern vertraut in diesem Kontext auf akkreditierte Honorarberater. Der Grund: Anleger sollen die dahinter stehende Philosophie verstehen, denn nur vollständig verstandene Investmentoptionen bringen nachhaltigen Wohlstand.

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